Coyote Mentoring

Das Coyote Mentoring, oder auch Coyote Teaching genannt, ist eine inzwischen weltweit praktizierte und anerkannte Lern- und Lehrmethode, welche dabei unterstützt die Ziele der Wildnispädagogik zu erreichen. Diese Methode wurde aufgrund von Beobachtungen nativer Völker und ihren Lern- und Lehrmethoden entwickelt. Das Wort entspringt dem gleichnamigen Tier, dem Kojoten (nordamerikanischer Präriehund). Ihm werden Eigenschaften zugeschrieben, die für das Coyote Mentoring von großer Bedeutung sind. „Er ist der lehrende Narr, gilt als klug und bemerkenswert unorthodox in seinen Praktiken, um an sein Ziel zu gelangen“ (Quartier, 2013, S. 69, Weltsprache Natur)

 

Es geht beim Coyote Mentoring nicht um direkte Wissensvermittlung des Lehrenden, sondern um die Motivation des Lernenden, sich das Wissen selbst zu erarbeiten. Vor allem baut diese Methode auf Erfahrungslernen auf. Die Grundlage des Coyote Mentoring sind zum Beispiel Alltags-Routinen zu verändern und die Kernroutinen der Naturverbindungen zu vermitteln, im Buch der Natur zu lesen und natürliche Kreisläufe zu verstehen. Das ganze Prinzip des Coyote Mentoring ist eine umfangreiche, ganzheitliche Lehrform.

Mit den Kernroutinen sind Elemente gemeint, die unsere Verbindung mit der Natur stärken sollen und die nach Möglichkeit in das Leben integriert sowie täglich praktiziert werden sollen. Gutes Coyote Mentoring ist nicht sichtbar.