Aus heiterem Himmel erreichte mich die frohe Botschaft in 2023, dass ein Mamo aus dem Naturvolk Kolumbiens, der Kogi zu uns kommen möchte. Der Besuch rollte wie eine Welle an und ehe ich mich versah, war ich auch schon mittendrin und Teil des Geschehens.

Mein Ja, dass es für uns möglich wäre, den Raum zu stellen, kam ohne Nachzudenken aus mir herausgeschossen.

Dieses Ja war der Beginn einer Reise. Es war zu diesem Zeitpunkt nicht klar, ob der Mamo tatsächlich zu uns stoßen würde, denn er war bereits auf der Rückreise nach Kolumbien.

Er befragte sein Orakel und entschied sich nochmal um und stattete Leipzig einen Besuch ab. Sein Orakel sagte ihm, dass er kommen solle.

Als ich wusste, dass er kommen würde, machte sich in mir ein herrlich wohliges Gefühl breit. Ein Gefühl von großer Freude und von innerem Frieden.

2 Wochen hatten wir nun Zeit alles zu organisieren und der gute Spirit war mit uns. Alles lief organisatorisch gut.

Doch spürte ich schon, dass eine Welle des Negativen anrollte. Das hatte ich so auch noch nicht erlebt. Die ersten Themen kamen hoch, um einen herum fingen die Menschen an negativ zu werden. Ich wurde sehr sensibel und mein Geist war wach. Ich befand mich zu dieser Zeit schon in einer anderen Sphäre.

Unsere erste Begegnung war herrlich anders als erwartet. Mit den Erwartungen war es sowieso eine spezielle Angelegenheit, auf die man direkt verzichten konnte.

Mit Gesängen von mehreren Frauen, einem liebevoll gestalteten Naturmandala und mit viel Liebe im Herzen und einem strahlenden Wildnisplatz trafen wir aufeinander.

Als Geschenk brachte uns der Mamo das Geschenk eines Liedes von unserer Geburt aus der spirituellen Welt in die materielle Welt mit.

Hier ist dieses Geschenk auch für euch:

Lied von unserer Geburt aus der spirituellen Welt in die materielle Welt

von Kogi Mamo Shenzhina

So fing nun alles an und es war eine ganz spannende Zeit für uns alle.

Eine weise Botschaft an uns war, von Anfang an, dass wir vieles vielleicht nicht verstehen werden und gar nicht versuchen sollen, die Dinge mit dem Kopf / dem Verstand zu begreifen, sondern nur mit dem Herzen zuhören sollen.

Das gefiel mir gut, denn es ist wie bei dem kleinen Prinzen.

Viele viele Dinge sind in dieser Zeit passiert. Es gab Menschen, dessen Leben hat eine neue Wendung genommen, andere haben sich vielleicht verschlossen, wiederum andere hatten Angst und wiederum andere sind dem Negativen verfallen, andere sind aufgeleuchtet, konnten durchatmen, fühlen den Anbruch einer neuen Richtung, spüren das Positive in ihnen.

Alles habe ich gehört, über Scharlatan bis zu Tausend Dankeswünschen.

Jeder kann die Botschaften annehmen oder er möchte sie nicht annehmen. Das ist nicht schlimm. Es ist eine Entscheidung und die darf und kann jeder für sich selbst treffen.

Ich für meinen Teil habe einiges erlebt. Meine Entscheidung war am Ende, als der Mamo losgefahren ist, dass ich versuchen möchte nichts zu bewerten und die Dinge durchfließen zu lassen. Dafür habe ich mir 4-5 Wochen Zeit gegeben. Nichts bewerten, nur fühlen, was alles passiert und nachwirkt.

Das war eine sehr gute Entscheidung für mich persönlich. Viele Geschenke sind zu mir gekommen in dieser Zeit und weitere warten noch auf mich. Ich bin sehr gespannt. Und das heißt nicht, dass diese Geschenke nicht mit einer Angst verbunden sind. Aber wenn die Angst kommt, heißt es meistens, dass etwas großes Neues ins Leben kommt.

Ich gebe mein Leben und mein Wissen nicht ab oder vertraue gänzlich auf die Botschaften eines Mannes aus dem Naturvolk oder andere Weisen, sondern ich höre auf mich. Aber ich bin auch in einem großen Respekt zu den alten Botschaften und Weisheiten. Ich nehme die Verantwortung zu mir. Ich lausche den Worten, nehme sie im Herzen auf und schaue, was in mir resoniert.

Trotzdem weiß ich tief in meinem Herzen, dass er viel mehr an Mutter Erde und die Sphären angebunden ist und das er auf Ebenen unterstützt von denen wir noch nicht mal erahnen, dass es sie gibt.

Eine der wichtigsten Botschaften für mich ist, dass unsere Mutter Erde krank ist wegen unseren negativen Gedanken und den „Feuerworten“, die wir nutzen.

Neid, Hass, Eifersucht, negative Gedanken über Dinge und andere Menschen machen uns und die Erde kränker und kränker.

Mutter Erde nährt sich von unserem Glück und den positiven Gedanken. Singen, Tanzen, Lachen, Barfuß laufen, glücklich sein… das dürfen wir kultivieren.

Wenn wir uns gut behandeln und glücklich sind, ist Mutter Erde es auch und wir speisen sie damit. Denn viele Speisen bekommen wir von ihr, die uns auch nähren.

Er sagt, dass auch deswegen Kriege entstehen, wegen diesen negativen Gedanken. Ich habe mich selbst beobachtet und das Negative ist stark und möchte immer wieder Zugreifen. Aber ich habe mir fest vorgenommen… nein nicht vorgenommen. Ich werde positive Gedanken kultivieren.

Er meinte auch, dass das Negative nicht im Herzen ankommen darf. Zieh es direkt mit der Wurzel heraus und übergib es dem Feuer.

Ich habe viele Worte gehört, die von außen zu mir kommen wollten, wie zum Beispiel: Der Mamo war lieblos, der Mamo hat mir nicht das Herz geöffnet, der Mamo will nur das Geld usw.

Nachdem nun alles nachgewirkt hat, habe ich gemerkt, dass der Mamo Kogi so neutral war, dass er kein Negatives angenommen hat und ein Spiegel war für jeden einzelnen.

Ich für meinen Teil war während der ganzen Zeit sehr oft verwirrt. Da der Mamo nur ein Spiegel ist, darf ich mir an dieser Stelle selbst die Frage stellen, wo in meinem Leben bin ich verwirrt.

Und jeder der etwas gefühlt hat, was eventuell nicht so angenehm war, darf sich fragen, wo in meinem Leben habe ich dieses oder jenes selbst, was ich versuche bei dem anderen zu suchen und abzuladen, vielleicht sogar zu projezieren.

Eine weitere Botschaft war, dass es wichtig ist , den Weg mit nur einer Frau oder einem Mann zu gehen, weil wir durch das Zusammensein mit vielen Frauen und Männern, auch durch intime Verbindungen, große Verwirrungen auf die Erde bringen und in die Erde einspeisen. Auch das ist eben nicht gut für unsere Mutter Erde.

In der Welt des Mamo geht man mit einer Frau bis zum weißen Haar.

Ich für meinen Teil habe auch gefühlt, dass Mutter Erde traurig ist über jedes Paar, was sich trennt.

Diese und viele andere Botschaften wirken noch weiter im Herzen nach und ich bin gespannt, wann wir den Mamo wiedersehen werden.

Das Geld, welches der Mamo durch seine Reinigungen und Zeremonien bekommen hat, möchte er gern wieder in spirituelle Energie umsetzen.

So hat er sich vorgenommen zwei Zeremonienhäuser zu bauen, eines für die Frauen und eines für die Männer.

Dort soll die „Arbeit„ weitergehen und Menschen können zu ihm kommen, ihn konsultieren und viele andere heilende Dinge werden in den Zeremonienhäusern stattfinden.

Ich bin sehr gespannt und werde bestimmt eines Tages dorthin reisen, da der Mamo mir versprochen hat, dass er mich persönlich vom Flughafen abholt.

Lasst uns gemeinsam in die Welt strahlen, das Gute und Nährende kultivieren und ganz tief in unsere Herzen reinlassen.

Lasst uns immer weiter versuchen, Urteilen und Beurteilen umzuwandeln in Neugierde und bewusstes Forschen.

Hier seht ihr, wie weit der Bau der Zeremonienhäuser schon ist: