Am Ursprung der Bachblüten

In diesem Kurs möchte ich mit Euch zusammen die Blütenessenzen, die Edward Bach zusammengetragen hat, entdecken und Euch zeigen, wie leicht und freudvoll es ist dieses Heilmittel für sich und die eigene Familie herzustellen. Dazu gehören, neben dem Kennenlernen der Pflanzen und ihrer Anwendung für uns Menschen, ein wenig Handwerkszeug und eine bestimmte innere Haltung, die getragen ist von Respekt, kindlicher Neugier und viel Fröhlichkeit.

Der praktizierende Arzt Edward Bach, der Anfang des 20. Jahrhunderts lebte, machte sich damals auf die Suche nach ganz bestimmten Pflanzenpersönlichkeiten. Gefunden hat er 37 Pflanzen und das „Rock Water“, die wir heute als „Bachblüten“ kennen.

„Die Bachblüten sind wie schöne Musik oder andere großartige inspirierende Dinge in der Lage, unsere ganze Persönlichkeit zu erheben und uns unserer Seele näher zu bringen. Sie schenken uns Frieden und entbinden uns von unseren Leiden. Sie heilen unsere Krankheiten dadurch, dass sie unseren Körper mit den wunderbaren Schwingungen unseres höheren Selbst durchfluten um Krankheiten hinweg zu schmelzen wie Schnee an der Sonne.“

Dr. Edward Bach

Während seiner Arbeit mit kranken Menschen fiel ihm auf, das es ganz bestimmte Persönlichkeitstypen bzw. Persönlichkeitszustände gibt, die mit bestimmten Krankheiten zusammenhängen.

Um diese aus dem „Fließgleichgewicht“ geratene Persönlichkeit wieder ins heilsame Gleichgewicht zu bringen, suchte Bach nach jemandem in der Pflanzenwelt. Diese Pflanze sollte in der Lage sein, genau diesem Persönlichkeitszustand zurück in seine Ausgeglichenheit, in seine Heilung zu helfen.

Er hat es geschafft und sie gefunden. Bach war darum bemüht die Herstellung so einfach und günstig, wie möglich zu halten, damit jeder Mensch Zugang dazu hat. Dafür wurde er von Zeitgenossen massiv kritisiert.

Genau das hat mich sehr angesprochen, als wir in meiner Ausbildung die Bachblüten streiften: Edward Bachs Bemühen die Heilung jedem Menschen zugänglich zu machen. Diesen Ursprungs-Gedanken möchte ich wieder aufnehmen und gemeinsam mit Euch jeweils eine der Bachblüten Pflanzen besser kennenlernen, ihre Seele verstehen und Bachs Erkenntnisse über ihre ausgleichende Wirkung auf unsere Seele nachvollziehen.

Konkret bedeutet das: wir werden uns in uns selbst verankern, um uns dann einer ausgewählten Pflanze zu nähern und sie an ihrem Standort beobachten, erspüren was in uns selbst passiert, wenn wir in ihrer Nähe sind und soweit es möglich ist, die Blüten sammeln, um daraus eine Urtinktur herzustellen.

Ich freue mich auf unsere gemeinsame Entdeckungstour!

Monate und geplante Pflanzenbetrachtungen

Termine 2021:

Juni, 28.6
„Honeysuckle“ – die Vergangenheitsblüte
Echtes Geißblatt (Jelängerjelieber, Lonicera caprifolium) aus der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae)

Juli, 12.07
„Wild Rose“ – die Blüte der Lebenslust
Hundsrose (Rosa canina) aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae)

September, 20.09
„Chicorey“ – die Beziehungsblüte
Gewöhnliche Wegwarte (Cichorium intybus) aus der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae)

Oktober, 11.10
„Impatiens“ – die Zeitblüte
Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera) aus der Familie der Balsaminengewächse (Balsaminaceae)

 

Uhrzeit: 16-19 Uhr 

Kosten: 35 € zzgl. Materialkosten

Wildnismentor:  Esther Kempf

Da die Vegetation jedes Jahr zwar ähnlich aber auch wiederum etwas anders verläuft, habe ich Pflanzen für die einzelnen Kurstermine festgelegt, aber es kann natürlich passieren, dass die Pflanze bis zum Termin nicht mehr so in der Blüte oder ihrer Kraft steht, wie ich sie eingeplant habe. Dann werde ich ca. eine Woche davor eine andere Pflanze ankündigen, mit der wir uns beschäftigen.